van for fun – Camper Manufaktur Mittenwald
Blatt 05a — Story van for fun · seit 2012

Wie alles begann

Eine Fahrt nach Venedig.

Im Frühsommer 2010 fuhren wir mit unserem damaligen Traumwagen, einem Citroën XM, Richtung Italien. Der Traum wurde wahr – nur eines fehlte: die totale Unabhängigkeit. Was danach kam, ist diese Geschichte.

Citroën XM auf dem Weg nach Venedig, 2010

Vier Busse, vier Lektionen

Unsere ersten Ausbauten waren für uns selbst.

Was wir dabei gelernt haben, prägt bis heute jeden Ausbau in unserer Werkstatt.

2010Der Anfang

Ein eigenes Zuhause im Urlaub

Nach der Rückkehr aus Italien war klar: wir wollten unser Zuhause künftig einfach mitnehmen – klein, handlich und unauffällig. Kurz gesagt: ein T4 musste her. Da ich im Autohandel tätig war, hatte ich mir den sogenannten Baujahr-Fetischismus längst abgewöhnt. Zustand, Kilometerstand und Pflege – das sind die Dinge, die wirklich zählen.

Der ErsteVW T4, Bj. 98

2,4 D, 130 TKM, Scheckheft lückenlos

Natürlich ein Transporter – und natürlich selbst ausgebaut, mit einem bequemen Bett in der Größe 1,50 × 1,90 m. Mit dem Blauen ging es noch zweimal nach Italien. Im Herbst kam er zum Verkauf und fand schnell einen netten neuen Besitzer.

„Die Kiste gefällt mir, ein netter Ausbau – sind die Plüschtiere auch dabei?“ Der Käufer, 2010

Das Auto wurde verkauft, mit zwei Teddys in Lederhosen.

Erster eigener VW T4 Ausbau – Innenraum Erster T4 Ausbau – Bett Erster T4 Ausbau – Küche Erster T4 Ausbau – Stauraum Erster T4 Ausbau – Detail Erster T4 Ausbau – Heckansicht Erster T4 Ausbau – Seitenansicht Erster T4 Ausbau – fertiges Fahrzeug
Der ZweiteVW T4, 65 TKM

Verkauft ohne Probefahrt

Ein gepflegter T4 mit gerade einmal 65.000 Kilometern. Mit seinen brachialen 78 PS wurde schon der Weg selbst zum Ziel. Als wir ihn inserierten, war er sofort verkauft – ganz ohne Probefahrt. Der Käufer meinte nur: „Es stand doch alles in der Anzeige.“

Zweiter VW T4 – Außenansicht Zweiter T4 – Innenraum Zweiter T4 – Küchenzeile Zweiter T4 – Bett Zweiter T4 – Detail Zweiter T4 – Stauraum Zweiter T4 – Heck Zweiter T4 – fertiges Fahrzeug
Der DritteModular

Im Sommer Wohnmobil, im Winter Neunsitzer

Dieser T4 sollte meinen Traum von maximaler Variabilität erfüllen: im Sommer ein Wohnmobil, im Winter ein vollwertiger Neunsitzer für meine Skikursteilnehmer und ihre Ausrüstung. Ich wollte beides – und zwar ohne großen Aufwand.

Nach mehreren Experimenten entstand mit einfachen Mitteln ein modulares Fahrzeug. Der Umbau vom Camper zum Neunsitzer dauert etwa eine Stunde. Wichtig war dabei: die Sitze lassen sich bei Bedarf ausbauen. Schließlich braucht es Platz fürs Gepäck – und bei Regen auch eine bequeme Sitzgelegenheit am gedeckten Tisch.

Dritter T4 – modularer Ausbau Dritter T4 – Wohnmobilkonfiguration Dritter T4 – Umbau im Detail Dritter T4 – Sitzbank Dritter T4 – Neunsitzerkonfiguration Dritter T4 – Stauraum für Ski Dritter T4 – Detail des Möbelbaus Dritter T4 – Innenraum Dritter T4 – fertiges Fahrzeug
Der VierteCaravelle

Erstmals Möbel aus der CNC-Maschine

Ein türkisfarbener Caravelle mit der 1,9-TD-„Rennmaschine“ und ihren 69 PS. In diesem Fahrzeug entstanden unsere Möbel erstmals auf einer CNC-Maschine – der Beginn dessen, was bei uns heute längst Standard ist.

VW Caravelle – Ausbau mit CNC-gefertigten Möbeln Caravelle – Innenraum Caravelle – Möbeldetail

2012: aus der Idee wird ein Betrieb.

Im Jahr 2012 beschloss Roman Wasilewski, seine Ideen gewerblich zu realisieren – unter dem Namen van for fun.

Menschen, die den Weg geprägt haben

Allein wäre daraus nichts geworden.

2012Danzig

Meblotechnika – Präzision aus dem Yachtbau

Mit etwas Glück stieß ich in Polen auf ein kreatives, junges Unternehmen, das vor allem Yachten und Boote ausbaute: Meblotechnika aus Danzig. Das Know-how, das für diese anspruchsvolle Arbeit erforderlich ist, schuf die Grundlage für präzise gefertigte, hochwertige Campingmodule für Vans.

„Nothing is impossible.“ Piotr Grochowski · damaliger Inhaber von Meblotechnika
Fertigung von Campingmodulen bei Meblotechnika in Danzig
2014Garmisch-Partenkirchen

Die erste Messe

Die Vorbereitungen wurden im April 2014 abgeschlossen. Dank der Firma Burgdorf-Automobile aus Farchant konnte ich das Kombimodul für Minivans auf den Werdenfelser Autotagen in Garmisch-Partenkirchen präsentieren.

Firma Burgdorf ist für uns bis heute ein Vorbild – im Umgang mit Kunden und in der Organisation des Betriebs.

Kombimodul für Minivans auf den Werdenfelser Autotagen 2014
2015Nissan NV200

Der wohl kleinste Camper auf dem Markt

2015 wurde ein Nissan-Vertragshändler aus Murnau auf unsere Ideen für kompakte Camper aufmerksam und stellte uns einen Nissan NV200 zur Verfügung. Bei van for fun entstand daraus der erste vollständig ausgebaute NV200 – von der Konzeption bis zur handwerklichen Umsetzung.
Gemeinsam mit Michael Zaiser von alpincamper präsentierten wir das Fahrzeug anschließend auf einer Messe. Der kleine Camper fand dort große Aufmerksamkeit und wurde zu einem wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung beider Unternehmen.

Prototyp des Nissan NV200, 2015
Der erste mini Camper (Prototyp)
2015Autohimmelbett

Eine Idee, die die Mini-Camper-Welt umkrempelte

Zur gleichen Zeit lernte ich Jens Buse kennen, den Erfinder des Autohimmelbetts. Mit seiner genialen Idee eines Bettes für Hochdachkombis hat er die Welt der Mini-Camper auf den Kopf gestellt. Seine Denkweise und Kreativität waren ein wichtiger Impuls für die Entwicklung von van for fun.

Autohimmelbett im Hochdachkombi
FamilieArek

Unterstützung in der entscheidenden Phase

Eine sehr wichtige Unterstützung bekam van for fun von meinem Sohn Arek, der in der entscheidenden Phase unserer Entwicklung seine ganze Kreativität, positive Energie und nicht zuletzt sein Wissen investiert hat.

Arek Wasilewski
FreundPeter

Der beste Freund

Peter Wrobel ist Grafiker, Designer und ein echter Künstler – und einer der Menschen, die van for fun bis heute sichtbar prägen.
Mit seinen Zeichnungen, seinem Gespür für Gestaltung und seiner leichten, humorvollen Art gibt er unserem Auftritt eine ganz eigene Handschrift: vom Comic-Stil über Kalender und Visitenkarten bis zu vielen grafischen Details, die man vielleicht nicht immer bewusst wahrnimmt, die aber sofort ein Gefühl vermitteln.
Seine Arbeiten bringen positive Energie, Witz und Persönlichkeit mit. Für van for fun ist Peter weit mehr als ein Gestalter. Seine Kreativität und seine Kompetenz prägen die Firma – und er gehört auch privat zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben.

Arek Wasilewski
Arek Wasilewski

Heute

Aus einer Idee wurde eine Gemeinschaft.

Wir haben das Glück gehabt, auf unserem Weg vielen Menschen mit guter Energie zu begegnen. Ihr Engagement in unserer Sache hat dazu beigetragen, dass van for fun heute eine Community von Menschen ist, die sich einfach mögen.